Frühstart hat einwandfrei funktioniert. Das Wellensystem am Buchstein mit den Wellen vom Reichenstein und der Hochtorgruppe sind wirklich sehr verlässlich. Am Buchstein war das Aufachten schon sehr turbulent und zerrissen – mit der Höhe problemlos zum Hochschwab und zur Veitsch. Auf der Veitsch haben Rudi und ich dann die falsche Entscheidung getroffen – es gab bei der Schneealpe hohe Wolken – wie sich dann später gezeigt hat waren das die Wolken die Hermann, Markus und die Neustädter Meute genutzt haben. Beim Rückflug am Seebergsattel 100m tiefer als Rudi angekommen hatte ich wieder ein bisschen zu kämpfen, dann knapp übers Nadelöhr am Hochschwab und dann wieder um 100m zu tief gekommen und aus dem Windfeld gefallen. Naja – wieder was gelernt, das nächste Mal probier ichs gleich Richtung Westen. 🙂 DANKE an meinen Papa und Bruder fürs Helfen und Ludwig für den Schlepp!

Beim zweitern Versuch – direkt aus Turnau – DANKE nochmal an Siegfried Tesch – meine Rettung und ein Erlebnis mit der Pawnee geschleppt zu werden. Auf Nummer Sicher gegangen mit einem schönen Rockefeller Schlepp fast bis zum Präbichl. Dann ins Wellenniveau eingestiegen, dass ich dann nicht mehr verlassen habe. Ein schöner Genussflug in der Welle – vielleicht passts ja beim nächsten Mal mit dem Südföhntausender.

Treffpunkt 5:00 Uhr zum Frühstartversuch.
In der Früh war ich noch zuversichtlich und höchst motiviert.
Libelle voll beladen mit Jause für 14 Stunden und 50 Liter Wasserballast.
Noch die letzten Tips von Papa eingeholt.
Die Libelle beim Aufstellen.
Aufsitzen und los gehts.
Los gehts!
Viel zu wenig Platz in der Libelle.
Ein unglaublich schönes Erlebnis bei dieser Lichtstimmung schon fliegen zu können!
Die letzte Stunde des mißglückten Frühstartversuches.
Landung auf dem menschenleeren Flugplatz Turnau.
Siegfried Tesch und die berühmte Pawnee – unglaublich wie die Piper anreißt!
Aus 5000m in der Welle über Admont.
Ein versöhnlicher Abschluss nach einem völlig verpatztem Frühstart.